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Herzlich Willkommen im Another Day in Paradise Fremder! Wir sind ein Real Life RPG Board welches sowohl in San Diego, als auch in der mexikanischen Stadt Tijuana spielt. Erfreuen uns immer über neue Mitglieder und Bewohner. Willst du ein neues Leben in San Diego oder Tijuana Beginnen? Inmitten von Intrigen, Drama, Machenschaften, Freundschaft und all den anderen Sachen die man erleben kann? Dann werde ein Teil von uns. Schau dich in Ruhe um! KEINE ANMELDUNG OHNE VORHERIGE BEWERBUNG, ANMELDUNGEN OHNE BEWERBUNG WERDEN NICHT ENTGEGEN GENOMMEN



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#1

Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 06.04.2019 15:01
von Christian Preston (gelöscht)
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#2

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 06.04.2019 16:43
von Rosalie Tiara King | 43 Beiträge

Firstpost


Rosalie nippte noch ein letztes Mal an ihrem Kaffee, bevor sie sich auf den Weg machte. Sie musste heute unbedingt die Räder ihres Autos wechseln. Alle viere waren in keinem guten Zustand mehr. Als sie vor ein paar Tagen angerufen hatte, war ein unhöflicher Kerl an der anderen Leitung gewesen. Höflich hatte er sie nicht behandelt, doch wer tat das in dieser Stadt schon? Die Frauen wurden hier sowieso nur wie Abschaum behandelt. Sie konnte echt nicht verstehen warum sie wieder hierher gezogen war. Rose war schon in vielen verschiedenen Orte und Städte gewesen und doch hatte sie sich nirgends zu Hause gefühlt wie hier. Ihre Vergangenheit war nicht die schönste gewesen. Ihr Vater hatte sie bis zum Schluss misshandelt. Alkohol und Drogen waren seine Ständigen Begleiter gewesen. Wenn sie heute noch darüber nachdachte, stieg in ihr Wut auf. Ihre Hand ballte sie zur Faust und schlug in das Kissen das vor ihr auf der Couch lag. Manchmal hatte sie solche Aussetzer, was ihr niemand übel nehmen konnte. Bei der Vergangenheit hätte sie viel schlimmer dran sein können. Rosalie hatte sich aufgerappelt, suchte überall etwas Schönes zu erkennen, obwohl sie bis jetzt von den meisten Menschen mies behandelt worden war. In ihrem Beruf wurde sie ausgenutzt, ihr Chef fasste sie ständig an und wenn sie etwas sagte oder zur Polizei ging, war sie ihren Job los. So weit konnte sie nicht gehen weil sie darauf angewiesen war. Es war ein Wunder dass sie sich dieses Auto leisten konnte, dafür war ihre Wohnung nicht die grösste. Wohl fühlte sie sich allemal da drin, doch sie wollte mehr. Bis jetzt hatte sie sich alles hart erkämpfen müssen seit sie klein war. So viel Stärke wie sie hatte, das hatten nicht jeder, das wusste sie. Nachdem sie sich etwas frisch gemacht hatte, nahm sie die Schlüssel, verliess den Trailer und stieg in das Auto ein.

Während der Fahrt musste sie sich konzentrieren wo diese Garage war. Ihr Auto hatte sie noch nicht sehr lange, deshalb war ihr die Garage nie aufgefallen oder sie hatte sie extra übersehen. Auf jeden Fall wollte sie nicht zu spät zum vereinbarten Termin kommen. Rosalie hatte zwar ein Navi aber die sagten auch nicht immer der richtige Standort an. Wenig später kam sie doch dort an wo sie hin wollte. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Endlich hatte sie sie gefunden. Die Blondine parkierte draussen bei den Parkplätzen das Auto und stieg aus. War sie früher hier nicht schon mal mit ihrem Vater gewesen? Konnte das sein? Mit ihren Augen betrachtete sie das ganze genauer, "Tijuana Garage", sehr einfallsreich war der Name nicht. Vor dem Eingang standen zwei Männer die sich miteinander unterhielten. Mit langsamen Schritten ging sie auf die beiden zu. "Guten Tag, ich bin hier um die Räder von meinem Auto zu wechseln, ich habe vor ein paar Tagen angerufen." Die beiden sahen sie abschätzend an und zeigten nach drinnen. Sie sollte sich dort melden. Nickend und mit einem kurzen "Danke", lief sie in die Werkstatt. Drinnen angekommen, sah sie zuerst niemanden. Ein Seufzen entlockte es aus ihrer Kehle bis sie jemanden hörte. Dieser jemand hatte ihre volle Aufmerksamkeit. Ihren Kopf nach rechts gedreht, konnte sie erkennen dass sich jemand unter einem Auto befand, das er reparierte. Sie lief auf ihn zu, kniete sich vor ihm hin und räusperte sich. "Guten Tag, ich soll mich bei ihnen melden." Rose wollte das so schnell wie es ging hinter sich bringen. Hier waren alle ziemlich unhöflich, so etwas hatte sie noch nie erlebt.

@Christian Preston (ich hoffe es passt so)


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#3

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 06.04.2019 17:55
von Christian Preston (gelöscht)
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Selten war Chris so wütend auf einen seiner Männer gewesen. Doch Dave würde was erleben können, wenn dieser Tag um war. Angefangen hatte alles vor ein paar Wochen. Er war so unvorhersehbar gewesen, dass er noch immer nicht damit klar kam. Diese blonde Schönheit, der er begegnet war, hatte ihn mit nur einem Blick vollkommen in den Bann gezogen. Selten war einer so bemerkenswerten Frau wie ihr begegnet. Schön, Blond, perfekte Kurven, doch das war es nicht, was ihn so gefesselt hatte. Davon gab es unzählige Frauen und er konnte sie alle haben, wenn er wollte. Nein, Rosalie hatte diesen Schmerz in den Augen gehabt, die ihm selbst fast weh getan hatte. Zum Verhängnis wurde ihm aber wohl eher dieses kurze Gespräch, was ihm klar gemacht hatte, dass er sie haben wollte. Egal was es kostete. Sein Stellvertreter wollte ihn davon abbringen. Chris war dabei seine eigenen Regeln zu brechen, Regeln die die Gang seit gut 15 Jahren am Leben erhalten hatte. Es war verrückt! Er war dabei verrückt zu werden und doch konnte er nichts dagegen tun. Genau deswegen setzte er sich über den Rat seines Freundes hinweg und schickte einen seiner Jungs los, um sie unauffällig zu beobachten. An sich war es genau das was er brauchte; die Gewissheit, dass es ihr gut ging. Dave hatte allerdings nicht, wie befohlen jeden Tag Bericht erstattet. Nein, er hatte ihn 3 Tage warten lassen, in Ungewissheit. Er hasste warten. Man musste gewiss ein Maß an Geduld in dieser Position aufbringen, doch in solchen Situationen wollte er sofort wissen was los ist. Wieso meldete sich der Idiot nicht, hatte er sich immer wieder gefragt. Während dieser Zeit hatte er den Boxsack in seiner Wohnung beinah zu Brei geschlagen und wäre Dave nicht aufgetaucht, hätte ihm wohl ein ähnliches Schicksal geblüht. Es war sen Glück, dass er aufgetaucht war um bericht zu erstatten. Welches entscheidende Detail er dem Gangboss verschwiegen hatte, war ihm noch nicht klar.

Für gewöhnlich machte der stark tätowierte Mann kaum mehr selbst Hand an in der Werkstatt. Doch dieses rum sitzen machte ihn irre und er konnte nicht die ganze Zeit auf den Boxsack eindreschen oder joggen gehen. Als Boss hatte er eine Verantwortung und musste auch mal da sein. Als der Feuerrote Oldtimer heute Morgen gebracht wurde, war ihm sofort klar gewesen, dass er daran rum schrauben wollte. Auf Grund seiner Laune hatte der Rest sich weitestgehend zurück gezogen. Deswegen fand sie auch niemanden so nah bei ihm. Seine Jungs wussten, wann es an der Zeit war, das Weite zu suchen und ihn erst einmal machen zu lassen, so wie die letzten Tage und so wie heute. Während er unter dem Wagen lag um am Unterboden zu arbeiten, bekam er die neue Kundin nicht mit. Erst als neben ihm kniete und ihn direkt ansprach wurde ihm klar, dass er mit seiner Wut und seinen Gedanken war. Das Werkzeug zur Seite gelegt, zog er sich auf dem Rollbrett, welches unter ihm lag, nach Vorne. "Da hat man Sie richtig informiert." gab er zurück, ehe er das Gesicht der Kundin sah. Es war Rosalie. Chris verschlug es für den Augenblick die Sprache. Er erhob sich und wischte die leicht Öl verschmieren Hände an einem Lappen ab. "So sieht man sich wieder." nickte er und zeigte tatsächlich so etwas wie ein Lächeln. Sein Blick wanderte über ihren Körper, blieb an ihren Augen hängen, die ihm erneut bestätigten, dass sie diese Leere in sich trug, die ihn selbst fast zerriss. Was war es nur, was sie so gezeichnet hatte? An der Tür tauchte sein Stellvertreter auf, der ihm mit seinem Blick versuchte an seine eigenen Regeln zu erinnern. Das Leben, welches er führte, war keines in dem eine Frau Platz hatte, vor allem keine wie sie. "Was kann ich für Sie tun?" versuchte er es auf die geschäftliche Art und Weise. Damit war er vertraut, er konnte seine Gefühle hinter dieser Maske verbergen. Über die Jahre hatte er es perfektioniert. Zusammen mit der Blondine ging er nach draußen, um sich den Wagen anzusehen. Es fiel ihm schwer, die Augen von ihr zu lassen. Seine Finger hatte er zum Glück noch gut unter Kontrolle.

@Rosalie Tiara King


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#4

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 06.04.2019 20:45
von Rosalie Tiara King | 43 Beiträge

Als kleines Kind hatte Rose immer geträumt dass sie einmal eine erfolgreiche Geschäftsfrau sein würde und eine Familie zu Hause hatte. Dieser Traum verbliess immer weniger, je länger sie im Kinderheim war. Seit die Behörden sie von ihren Erzeuger weg genommen hatte, hatte sie keine Reue gegenüber den beiden gehegt. Im Gegenteil, die ganze Zeit war sie wütend auf die beiden gewesen. Seit sie hier in Tijuana war, war sie ihnen nicht wieder begegnet. Wahrscheinlich waren beide schon tot. Da beide starke Alkoholiker und Drogenjunkies gewesen waren, war dies nicht verwunderlich für sie. Jetzt als Escort Dame war sie schon bei vielen noblen Anlässen gewesen. Man ahnte gar nicht wie viele junge Männer diesen Dienst in Anspruch nahmen. Dabei wurde ihnen eine Frau zugewiesen, ausser es war ein sehr mächtiger, reicher Mann der seine Escort Dame selber aussuchen durfte. Ihr Chef passte natürlich auf wen er nahm. Meistens hatte er ihre Nebenbuhlerin im Visier, aber nur, weil er von Rosalies Existenz noch nie erfahren hatte. Sie war der Bonus, mit ihr machte die "Ratte" am meisten Profit. Natürlich bemerkte sie die Eifersucht zwischen den Frauen, sie versuchte aber so gut wie es ging mit ihnen zurecht zu kommen. Die Blondine wartete nur bis sie genügend Geld hatte und von dort fliehen konnte. Dieses Geschäft war nichts für sie, war es noch nie gewesen. Sie verkaufte sich für Männer die sie nicht kannte und mit denen sie ab und zu das Bett teilen musste. Ihr Schicksal war schon sehr früh gekennzeichnet gewesen. Als sie vor ein paar Wochen einem gut aussehendem Mann begegnet war, hatte sie nicht bemerkt dass sie ihm sofort den Kopf verdreht hatte. Er war genau ihr Typ gewesen, ruhig, geheimnisvoll und doch anziehend. Aber Rosalie wäre nicht Rosalie wenn sie sich sofort in seine Arme gestürzt und mit ihm geflirtet hätte. Nein, sie hatte schon vor einer Weile einen Pakt beschlossen. Sie würde ihr Herz nicht so schnell mehr an einen Mann verschenken.

Als sie so neben ihm hingekniet war, wartete sie bis eine Antwort folgte. Dabei sah sie sich in der Werkstatt noch mehr um. Überall war es dreckig, lappen lagen rum, Autoteile sah man irgendwo auf Tischen und Musik lief. Es war nicht unbedingt ihre Art von Musik, aber damit konnte sie leben. Nun hörte sie eine Stimme, ihren Kopf in diese Richtung gelegt, wartete sie bis der Mann nach vorne kam. Sie machte grosse Augen als sie in das Gesicht von Christian blickte. Sofort stand sie auf und machte ein paar Schritte rückwärts. Das er hier arbeitete passte ihr überhaupt nicht, hatte sie doch gehofft ihm nicht mehr begegnen zu müssen. "Sie?", presste sie zwischen den Lippen hervor. Sie konnte sich noch ganz genau an das erste Treffen erinnern. Damals hatte er ihr schon gefallen, jetzt wo er mit seiner Arbeitskleidung vor ihr stand, sah er noch heisser aus. Sie musterte ihn von oben bis unten. Jetzt erkannte sie, dass er beide Arme tätowiert hatte. Es brachte sie völlig aus der Bahn. Erst als sie seine weiteren Worte hörte, zeigte sie nach draussen. "Ich....brauche neue Räder an meinem Auto. Ich habe das schon mit einem Mitarbeiter von hier besprochen." Gemeinsam mit ihm lief sie nach draussen wo auch schon ihr Auto stand. Es war ein Golf 6 gewesen, schwarz war er und er roch nach ihr. "Ich hoffe ihr Kollege hat die passenden Räder bestellt." Rosalie nahm den Schlüssel in die Hand und reichte sie ihm. "Hier und bitte machen sie schnell. Ich muss noch woanders hin", log sie ihn an. Eigentlich hatte sie heute ihren freien Tag, dennoch wollte sie ihn nicht in der Werkstatt verbringen. Als sie ihm den Rücken zugewandt hatte, schloss sie für einen kurzen Moment die Augen und atmete tief ein und wieder aus. Sie wusste nicht, wie lange sie sich beherrschen konnte. Ihr Vorsatz war schon lange kein Thema mehr. Seit sie ihn zum ersten Mal gesehen hatte, faszinierte er sie. Schon öfters hatte sie an ihn gedacht, auch während ihrer Abreit. Was machte er nur mit ihr?

@Christian Preston


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#5

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 07.04.2019 18:14
von Christian Preston (gelöscht)
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Er würde sicher sofort an die Decke gehen , wenn er das mit ihren Chef spitz bekommen würde. Klar hielt er nichts von Frauen in seiner Gang, doch das hieß nicht, dass er nicht der Auffassung war, dass sie mit Respekt zu behandeln waren. Seine Mutter und sein Vater hatten ihm das so beigebracht. Frauen waren kein Stück Fleisch und trotz der Tatsache, dass er sich mit ihnen den Spaß gönnte, seine Gelüste zu befriedigen, war er niemals herablassend zu ihnen. Chris war der Meinung, dass er sie gut behandelte und fair. Jede die sich mit ihm einließ wusste genau, dass er keine Blümchen und Herzchen zu verteilen hatte, sondern dass es nur um die Pure Lust an sich ging. Triebbefriedigung. Nicht mehr und nicht weniger. Dennoch strengte er sich an, auch den Frauen eine schöne Nacht zu bescheren. Alles andere würde im einen schlechten Ruf einbringen und das war wohl nichts, was er anstrebte. Männer wie ihr Boss waren in seinen Augen Abschaum und gehörten auch so behandelt. Sicher würde sie davon erfahren, eines Tages. Doch noch wusste er nichts und war gerade auch mehr damit beschäftigt, sich nicht sofort von ihr in den Bann ziehen zu lassen. Selten war ihm etwas so schwer gefallen wie hier. Seine Augen suchten immer wieder nach ihr und er war sich fast sicher, dass er sie in einem überfüllten Raum entdecken würde, ohne zu wissen, dass sie da war. Seine Alarmglocken schrillten los, bei diesem Gedanken. Er würde sich ablenken müssen, heute Abend, Egal wie, denn das war nicht gut! Ganz und gar nicht gut.

Warum genau waren keine Mitarbeiter zu sehen? Als er mit ihr auf den Hof trat, entdeckte er zwei von ihnen "Habt ihr nichts zu tun?" brummte er und warf ihnen einen vielsagend Blick zu. Ziel erreicht! Die beiden warfen ihre Zigaretten in den Sandeimer zu ihren Füßen und verschwanden im inneren der Werkstatt um irgendwas zu tun. Oder wenigstens zu tun als hätten sie was zu tun. Konnte ja wohl nicht angehen. Faule Säcke. Wobei ihm bewusst war, weshalb sie ihm aus dem Weg gegangen waren. Doch nun war er ja hier draußen und versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, dass er ihr am liebsten ganz andere Fragen stellen würde. "Sie scheinen sehr überrascht, mich wieder zu sehen." merkte er an und kurz zuckten seine Mundwinkel. "Trauen Sie mir nicht zu, mich um Ihr Fahrzeug zu kümmern?" war ja beinah beleidigend, wenn er so etwas ernsthaft denken würde. Doch er verübelte es ihr nicht. Chris hatte über die Jahre perfektioniert, wandelbar zu sein. Man konnte ihn kaum erkennen, wenn er im Anzug auftrat. Es stand im krassen Gegensatz zu seiner Arbeitskluft, die wiederum auch seinem Altagslook entgegenstand. Kaum vorstellbar, dass er Gangboss war, wenn man ihn mit der tiefsitzenden Arbeitshose, dem leicht ausgeleierten T-Shirt und der verschmutzen Haut sah, oder? Genauso sollte es sein. Keiner sollte Verdacht schöpfen und es schien ihm zu gelingen, seit Jahren. "Ich bin mir sicher, dass wir die richtigen Räder da haben, Miss..." er kannte ihren Namen, doch um den Schein zu waren, versuchte er es auf diese Tour. Er hielt die Hand auf, damit sie den Schlüssel hinein fallen lassen konnte. Sollte er sie berühren, war sich nicht sicher, ob er dem Stand halten konnte. Lächerlich, wenn er bedachte, wer er war. Ihm war noch keine Frau so unter die Haut gegangen und das schlimmste war, dass er sie nicht einfach nehmen und besitzen konnte, denn er hatte sich ebenfalls an seine Regeln zu halten. Was wäre er für ein Boss, wenn er sich diese für eine Frau wie sie zurecht biegen würde?! Dabei war Rosalie nicht irgendeine Frau, das wusste er jetzt schon, ohne sie groß zu kennen. "eine halbe Stunde müssen sie mir aber schon einräumen." merkte er an und hob eine Augenbraue. Ihm war klar, dass es nicht ganz stimmte was sie sagte, hatte er doch in seiner Zeit als Gang-Boss genug Lügner entlarvt und wusste, worauf man achten musste. "Wenn Sie möchten, können Sie auch zusehen oder sie warten im Gästebereich. Dort gibt es auch Kaffee, Tee und Wasser." bot er an. Ihm wäre ersteres Lieber, wobei er sich dann wohl oder übel von ihrer Anwesenheit würde ablenken lassen. "Am Besten fahren sie ihn rein, ich müsste erst eine Auflage holen, damit ich die Sitze nicht dreckig mache." also reichte er ihr den Schlüssel wieder zurück, hielt ihr dafür aber die Fahrertür auf, damit sie einsteigen konnte. "Das linke Tor, einfach gerade auf die Hebebühne fahren. Schaffen Sie das?" war jetzt vielleicht etwas Klischeehaft, doch leider kannte er auch genug männliche Kunden, die es nicht fertig brachten, gerade auf die Hebebühne zu fahren. Wenn er oder einer seiner Jungs das mal übersehen sollten, könnte es Teuer werden. Während er auf eine Antwort von ihr wartete, spielten seine Gedanken ihm böse Streiche. Er wollte wissen, wie sich ihre Lippen anfühlten, ihre Haut, ihre Kurven in seinen Händen... Kaum merklich schüttelte er den Kopf. "Ich warte drinnen auf sie." ohne eine Reaktion abzuwarten, drehte er sich um und stapfte zur Werkstatt, wo er kurz im Büro verschwand um mit seinem Stellvertreter zu sprechen.

@Rosalie Tiara King


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#6

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 09.04.2019 21:12
von Rosalie Tiara King | 43 Beiträge

Ihr Chef behandelte jede Escort Dame so, nur machte Rose nicht das was er wollte, deshalb war es für ihn so etwas wie ein Spiel geworden. Er machte sich an sie ran, fasste sie am Hintern, den Beinen oder ihren Brüsten an. Wenn sie darauf zu sprechen kam, drohte er ihr, sie auf die Strasse zu stellen. Das konnte Rosalie nicht riskieren. Sie brauchte nun mal das Geld und da sie keine Leher oder sonst einen Abschluss hatte, war es schwierig irgendwo angestellt zu werden. Für zum studieren fehlte ihr das Geld. Von ihren Eltern konnte sie nichts erwarten, die waren noch schlimmer dran als sie, sie wusste nicht einmal ob die beiden noch lebten. Von denen würde sie nur Schulden erben. Die Blondine wusste nicht einmal ob sie überhaupt mit Nachnamen King hiess oder ob die Behörden sie so genannt hatten. Die zierliche Frau wusste nur eines-und zwar dass sie mit ihrem Leben noch keinen Schritt voran gekommen war. Sie hatte Träume, aber die waren noch zu weit weg um sie erfüllen zu können. Rose hatte Glück dass sie sich überhaupt ein Auto leisten konnte. Ihren Chef hasste sie dafür was er mit ihr machte. Wenn sie die "Firma" verlassen würde, würde er ihr bestimmt auflauern. Das wäre für sie das Schlimmste überhaupt, immer mit dieser Angst zu leben, beobachtet zu werden. Es war traurig dass sie überhaupt nichts dagegen machen konnte. Irgendwann würde sie aus diesem Rattenloch raus kommen, bis dahin musste sie sich noch in Geduld üben was sehr schwer für sie war. Ihre Arbeit war abwechslungsreich, aber sie wurde mit der einer Prostituierten verglichen. Rosalie würde niemals so sein und doch konnte sie es nicht verhindern mit jemand zu schlafen, das waren nun mal die Regeln die sie einhalten musste. Wenn sie diesen Regeln nicht nachkam, würde sie mit blauen Flecken rum laufen.

Ein Schmunzeln zierte ihre Lippen als Christian den Boss raushängen liess. Sie drehte sich um, sodass sie nun Rückwärts lief um den beiden hinterher zu sehen. Sie konnte sehen dass sie beiden miteinander flüsterten, aber nicht den Mut hatten es ihm direkt ins Gesicht zu sagen. Sie konnte es nicht verhindern doch einen Blick auf ihre Ärsche zu werfen. Rosalie war nun mal eine Frau und hatte Bedürfnisse, auch wenn sie keinen Mann an sich ran liess. Als die beiden verschwunden waren, drehte sie sich wieder um und lief neben ihm her. "Ich muss zugeben dass ich wirklich überrascht bin sie hier zu sehen. Ich dachte sie wohnen nicht in Tijuana." So ehrlich wie sie war sprudelten die Worten nur so aus ihr heraus. "Die Worte kamen aus ihrem Mund. Ich habe das nie gesagt." Das war zwar nicht die Antwort auf die Frage, aber damit musste er wohl oder übel klar kommen. Sie hatte nie gesagt dass sie eine einfache Frau war und das man mit ihr machen konnte was man wollte. Vorausgesetzt man erpresste sie nicht. Als er so vor ihr stand biss sie erneut auf die Lippen. Dieser Mann sah unglaublich gut aus. Sie musste sich zusammen reissen um nicht gleich seinen Overall zu zerreißen und sich auf ihn zu stürzen. Die Signale die ihr Körper aufzeigten, versuchte sie zu ignorieren. Stattdessen versuchte sie es sich nicht anmerken zu lassen, was ihr auch beinahe gelang. Langsam kam sie wieder in die Realität und folgte seinen Worten. "King", sagte sie prompt. Wusste er das wirklich nicht wie sie hiess? Hatten sie den keine Agenda wo alle Termine aufgeschrieben waren? Dort würde ihr Name bestimmt drauf stehen. "Wenn es unbedingt sein muss. Ich gebe ihnen diese dreissig Minuten, aber nicht mehr." Forsch war sie zu ihm, obwohl sie das überhaupt nicht wollte, ihr Mund war einfach schneller als ihre Gedanken. "Ich warte gerne im Gästebereich sonst werde ich noch schmutzig." Sie hatte sich heute frisch angezogen und diese Öl flecken ging fast nicht mehr aus den Kleidern raus. Als er ihr den Schlüssel wieder zurück gab, runzelte sie die Stirne und sah ihn an. "Ernsthaft? Haben sie nicht Angst dass ich ihn etwas kaputt mache?" Das war wohl eher genauso eine blöde Frage, wie seine mit dem Auto gewesen. Rosalie sah den Schlüssel kurz an und stieg in das Auto. Sie wollte ihm zeigen dass sie das konnte. Auf seine zweite Frage wollte sie antworten doch er lief einfach weg. Einige Sekunden lang sah sie ihm hinterher und schüttelte den Kopf. Danach steckte sie den Schlüssel in das Zündschloss und startete den Motor. Ohne mit der Wimper zu zucken fuhr sie los durch das Tor und die Hebebühne hinauf. Das Auto stand exakt und musste nicht mehr korrigiert werden. Als sie ausstieg, schmiss sie ihm den Schlüssel zu. "Bitteschön." Dann klingelte bei ihr auch schon das Handy. "Entschuldigen sie mich." Mit schnellen Schritten lief sie nach draussen und nahm ab. "Hier ist Rosalie Kind", sprach sie in das Display. "Oh, du bist es..." Nun wurde sie nervös und lief hin und her. "Ich kann nicht kommen, ich bin bei einem Termin...es ist mir egal, ich habe heute meinen freien Tag...mir ist scheiss egal ob er wütend ist. Ich mache das nicht." Mit diesen Worten hatte sie sich verabschiedet und beendete das Telefonat. Sie würde sicher nicht an ihrem freien Tag zur Arbeit gehen.

@Christian Preston


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#7

RE: Parkplatz

in Autowerkstatt "Tijuana Garage" 15.04.2019 14:16
von Christian Preston (gelöscht)
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Man könnte meinen, dass sie das Verhalten ihres Chef's ein Stück weit provozierte, in dem sie nicht tat was er wollte, doch Chris mochte Frauen, die eine eigene Meinung hatten und in der Lage waren, diese zu vertreten. Nichts war schlimmer als eine graue Maus, die zu allem ja und Amen sagte. Sollte Chris jedoch heraus finden, wie weit dieser Arsch ging, würde er ihm mindestens die Hände brechen lassen. Alles weitere würde sich zeigen. So erniedrigen lassen musste sie sich sicherlich nicht. Egal ob es schwer war, etwas anderes zu finde. Klar er hatte leicht Reden. Immerhin hatte er das hier alles geerbt. Doch es war deswegen nicht minder schwer, es am Laufen zu halten. Er hatte einen Ruf zu verlieren, Kunden und den Respekt anderer Gangs. Vermutlich war er deswegen auch ein wenig abgestumpft. Umso überraschender kam für ihn selbst die Wirkung der Blondine auf ihn. Klar war er kein Kind von Traurigkeit, nahm sich die Frauen, die er flach legen wollte, doch bei ihr war es anders und das machte sie umso gefährlich für ihn und seine Gang. Wenn sie ein Spitzel war, dann war sie verdammt gut und sehr weise gewählt von seinem Gegner. Daran wollte er jetzt aber nicht denken. Sie brachte ihn eh dazu, sämtliche Logik in seinem Kopf halbwegs zu vergessen. also sollte er das ganze so schnell wie irgend möglich hinter sich bringen, sonst würde er wohl oder übel bald ein großes Problem haben.

Ihm entging nicht, wie sie die Jungs anschaute und nur mit Mut konnte er seine Verachtung dafür unterdrücken. Sie sollte ihn ansehen, so wie er es tat, wenn auch nur im verborgenen. Kaum zu glauben, dass sie sich nach Jake und Mike umgedreht hatte. Wieder ermahnte er sich in Gedanken selbst. Das musste aufhören, auf jeden Fall. Entweder würde er sich heute Abend abschießen oder die erst Beste flach legen, die ihm unter die Augen kam. Schwer war nur die Tatsache, dass er das mit dem Flachlegen zwar versuchen konnte, aber wusste, dass er danach geistig nicht befriedigt sein würde. Das Soeil spielte er seit Tagen und es klappte nicht. Klar hatte er Druck abgelassen doch die Frauen waren noch uninteressanter als zu vor. Ihre Worte überraschten ihn ein wenig, rangen ihm sogar ein kurzes Schmunzeln ab. "Warum dachten Sie das?" wollte er wissen. Ja, in seiner Freizeit mochte man es ihm nicht ansehen, dass er bereit war, sich hier die Finger schmutzig zu machen, aber das er nicht hier wohnte oder scheinbar hier her passte, hatte man ihm so noch nicht gesagt. "Ihre Worte haben das durchaus suggeriert." gab er zurück, als sie ihm den Ball zuspielte. "Ich kann aber auch gerne noch einen Kollegen hinzu holen, wenn Sie sich dann wohler fühlen." Einen scheiss würde er tut, aber angeboten haben wollte er es ihr. Chris ließ sich nicht gerne helfen und seine Jungs machten gerade eh einen Bogen um ihn. Keine Frau war wirklich einfach, dass war einer der Gründe, weshalb er sie ungern in der Gang wollte. Viel mehr waren sie in seinen Augen eine Schwachstelle, was nicht bedeutete, dass er ihnen keinen Schutz zuteil werden ließ. Die Frauen seiner Jungs waren trotz allem Familie und wurden so behandelt, aber sie wussten nicht zwangsläufig von den Geschäften. Während er versuchte sie sich nicht knapp bekleidet, vor ihm räkelnd vorzustellen, war sie ebenfalls in einer Traumwelt, aus der sie beide raus mussten. Eine Agenda hatten sie und er wusste wie sie hieß, er wusste es genau und vermutlich mehr über sie, als ihr lieb wäre. Dennoch tat er unschuldig und wollte den Namen einfach aus ihrem Mund hören. Sein Name stand auf dem Overall, den er trug und daher würde er sich nicht vorstellen müssen, so dachte er. "Wollen Sie lieber einen dreckigen Wagen? Sie werden schon Auto fahren können." er feixte sich eins und überging ihren forschen Ton mit Absicht, auch wenn ihm die Hand juckte und er ihr dafür am liebsten einen Klaps auf den Po verpasst hätte. Es schien ihm so, als sei sie nicht gerade resistent gegen seine Ausstrahlung und das erregte ihn in gewisser Weise, auch wenn es keine körperlichen Signale gab. Chris ging zurück in die Garage, in der sie ohne Probleme parkte.

Weiter in: Werkstatt

@Rosalie Tiara King


zuletzt bearbeitet 15.04.2019 14:17 | nach oben springen


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